Am vergangenen Freitag fand die jährliche Waldbegehung des Gemeinderats statt – gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den zuständigen Förstern. Rund 20 Interessierte begleiteten den Rundgang durch den Distrikt „Legelsbusch“ westlich des Erlensees. 🌲🌳🪵
Gleich zu Beginn wurde eine 2024 neu angelegte, für LKW befahrbare Überlaufrinne besichtigt. Sie verhindert, dass Wege bei Starkregen überflutet werden, und leitet das Wasser stattdessen kontrolliert in natürliche Abflussbahnen des Waldbodens.
Forstbezirksleiter Philip Schwegler und Revierleiter Bernd Niederer erklärten daraufhin die Bedeutung der Waldbodenkartierung: Anhand der Karte lässt sich erkennen, welche Baumarten wo die besten Überlebenschancen haben. Besonders am Legelsbusch: Die Bodenvielfalt (Sand, Ton, Lehm) ist im Kraichgau eher untypisch – und macht das Gebiet ökologisch wertvoll.
Auf einem sogenannten Pflegepfad wurde gezeigt, wie Förster die Natur gezielt unterstützen – zum Beispiel indem junge Eichenbestände freigestellt werden, damit sie nicht von schnell wachsenden Arten verdrängt werden. 🌲
Im Legelsbusch werden seit einiger Zeit neue, klimaresistentere Baumarten wie die Flaumeiche in sogenannten „Inseln“ gepflanzt. Nicht als flächige Kultur, sondern als behutsame Einbettung in die Natur, damit sie sich langfristig selbstständig verbreiten können.
Eindrucksvoll erläutert wurde auch, dass die Eiche nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem ökologisch bedeutend ist: Kaum ein anderer Baum bietet so vielen Lebewesen Lebensraum. Beispiel: Rindenspalten sind wichtige Unterschlüpfe für Fledermäuse, Spechte und Käfer wie den Eichenbock. 🪲🕷️
Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Frank Werner bei den Förstern für die informative Führung. Die Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die kommende Gemeinderatssitzung zum Forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2026.
Forstbezirksleiter Philip Schwegler und Revierleiter Bernd Niederer erklärten daraufhin die Bedeutung der Waldbodenkartierung: Anhand der Karte lässt sich erkennen, welche Baumarten wo die besten Überlebenschancen haben. Besonders am Legelsbusch: Die Bodenvielfalt (Sand, Ton, Lehm) ist im Kraichgau eher untypisch – und macht das Gebiet ökologisch wertvoll.
Auf einem sogenannten Pflegepfad wurde gezeigt, wie Förster die Natur gezielt unterstützen – zum Beispiel indem junge Eichenbestände freigestellt werden, damit sie nicht von schnell wachsenden Arten verdrängt werden. 🌲
Im Legelsbusch werden seit einiger Zeit neue, klimaresistentere Baumarten wie die Flaumeiche in sogenannten „Inseln“ gepflanzt. Nicht als flächige Kultur, sondern als behutsame Einbettung in die Natur, damit sie sich langfristig selbstständig verbreiten können.
Eindrucksvoll erläutert wurde auch, dass die Eiche nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem ökologisch bedeutend ist: Kaum ein anderer Baum bietet so vielen Lebewesen Lebensraum. Beispiel: Rindenspalten sind wichtige Unterschlüpfe für Fledermäuse, Spechte und Käfer wie den Eichenbock. 🪲🕷️
Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Frank Werner bei den Förstern für die informative Führung. Die Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für die kommende Gemeinderatssitzung zum Forstwirtschaftlichen Betriebsplan 2026.