Neuigkeiten

Erweiterung des Kindergarten „Am Sonnenberg“ befindet sich auf der Zielgeraden. Neues Außengelände an Angelbachtaler Kinder übergeben.

Gespanntes Warten und große Freude beim Kindergarten am Sonnenberg: Direkt nach der förmlichen Bauabnahme konnten die Kindergartenkinder ihr neues Außengelände erkunden und die Spielgeräte testen.

Auf eine große Einweihung wurde terminbedingt verzichtet, erklärte Bürgermeister Frank Werner im Beisein von Kindergartenkindern, Eltern, Baufirma und dem Architekten am kleinen Gartentor des Außengeländes. Der eigentliche Zugang erfolgt später direkt von den Gruppenräumen des Kindergartens aus, doch dort wird aktuell noch gearbeitet.

Seit Dezember 2017 war der zweigruppige Kindergarten der Gemeinde ins darüberliegende Schulhaus umgezogen, als Spielgelände diente ein abgesperrter Bereich auf dem Pausenhof. Die Gruppenräume wurden komplett entkernt und das Gebäude angebaut, so dass zukünftig vier Gruppen im Untergeschoss der Schule Platz finden. Der ehrgeizige Bauzeitplan sah vor, dass die Bauarbeiten schon im Jahr 2018 abgeschlossen werden können. Doch schon wenige Wochen nachdem die Rohbaufirma am Werk war wurde deutlich, dass dieser Termin nicht zu halten sein wird. Neben Verzögerungen führten auch Mängel zu einem Rechtsstreit, aufgrund der zeitlichen Verschiebung musste sogar ein Gewerk neu vergeben werden.

Einigkeit herrschte bei der Übergabe allerdings, dass die Außenarbeiten reibungslos gelaufen sind. Dies betonten neben Bürgermeister Frank Werner auch Landschaftsarchitekt Volker Boden und Thomas Westenfelder, Geschäftsführer des gleichnamigen Garten - und Landschaftsbaubetriebs. In rund vier Monaten Bauzeit wurde das Außengelände zwischen den Parkplätzen und der Sonnenberghalle deutlich erweitert, dazu Behindertenparkplätze verlegt und neben einem großen Sandkasten mit Sonnensegel auch ein kleiner begrünter Erdhügel aufgeschüttet. Mit einbezogen wurde der Baumbestand des Areals, dass eingefasst mit einem Zaun jetzt rund 1.370 Quadratmeter groß ist. Im Gelände gibt es neben einem Kletter-Spielgerät mit Rutschbahn auch einen Wasserspielbereich, verschiedene Hütten und eine große Nestschaukel.

Von den Kindern wurden die neuen Geräte direkt in Beschlag genommen und getestet. Kindergartenleiterin Bianca Tagscherer dankte im Namen der Kinder der Gartenbaufirma, die ermöglicht hatte, dass in den sommerlichen Tagen vor den Ferien zumindest schon das Außengelände genutzt werden könne. Sehr interessiert waren die Arbeiten in den letzten Wochen von den Kindern verfolgt worden, erklärte sie. Landschaftsarchitekt Boden überreichte zur Einweihung eine Slackline, die zum Balancieren zwischen die großen Bäume gespannt werden kann.

Der Kindergartenbetrieb wird voraussichtlich nach den Ferien in den neuen Räumen starten, die Kindergartenkinder des Kindergartens „Dorfmitte“ werden dann ebenfalls an den „Sonnenberg“ umziehen. Direkt danach wird der Kindergarten „Dorfmitte“ zur reinen Kinderkrippe umgebaut, so dass mit der Maßnahme 20 neue Krippenplätze entstehen. Mit einem Gesamtvolumen von 2,1 Millionen Euro ist die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens „Am Sonnenberg“ und die Umgestaltung des Kindergartens „Dorfmitte“ zur Kinderkrippe die aktuell finanziell größte Baumaßnahme der Gemeinde.

[Quelle: Gemeinde Angelbachtal, ram, 17.07.2019]

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Erweiterung des Kinderga

Angelbachtaler Hauptstraße wird für Sanierung ein Jahr gesperrt werden müssen. Umfangreiche Arbeiten mit Kanal- und Wasserleitungsaustausch. Baubeginn für September 2019 geplant.

Ab September wird es kein Durchkommen mehr für Fahrzeuge in der Eichtersheimer Hauptstraße (Bundesstraße B292) geben: Für rund ein Jahr wird dann der Bereich zwischen Friedrich-Hecker-Platz und dem Kreisel der B39 (Richtung Mühlhausen/Eschelbach)für den gesamten Verkehr gesperrt.

Der Gemeinderat vergab jetzt einstimmig die Sanierungsarbeiten von Kanal, Wasserleitung und Fahrbahndecke. Bereits im vergangenen Sommer, als klar war, dass von Seiten des Regierungspräsidiums der Fahrbahnbelag der Bundesstraße B292 in diesem Bereich erneuert wird, entschied sich der Gemeinderat dafür, auch die Leitungen im Untergrund auszutauschen.

Die gusseiserne Wasserleitung stammt aus dem Jahr 1907, der Kanal ist zwar jünger, aber ebenfalls stark sanierungsbedürftig. Das zeigten die Untersuchungen mit der Kamera. Es waren Auswaschungen an den Kanalrohren, Hohlräume sowie Setzungen im Bereich der Anschlüsse zu sehen.

Doch auch neben dem Fahrbahnbereich muss Hand angelegt werden: Die große Sandsteintreppe hin zur evangelischen Kirche soll im Rahmen der Maßnahme und mit Zuschüssen aus dem Landessanierungsprogramm restauriert werden, wie Bürgermeister Frank Werner erklärte. Zudem sollen auch die Gehwege erneuert werden.

Nach der Detailplanung ging eine Kostenberechnung des Ingenieurbüros Willaredt zuletzt von rund zwei Millionen Euro und damit deutlich mehr als ursprünglich geschätzt, aus. Darin enthalten: der Austausch von rund 380 Meter Kanal und Wasserleitung, 420 Meter Straßenbelag samt Bordsteinen und Gehweg sowie Leerrohre für den Ausbau des Glasfasernetzes.

Im Frühjahr war die Baumaßnahme öffentlich ausgeschrieben worden, allerdings gaben nur drei Firmen Angebote ab. Günstigster Bieter war die Firma Grimmig GmbH aus Heidelberg, an die der Auftrag nach kurzer Diskussion für 1,92 Millionen Euro einstimmig vergeben wurde. "Erschreckend, was Baumaßnahmen heutzutage kosten", hatte zuvor Gemeinderat Lukas Del Monego zu Bedenken gegeben, lobte aber die Weitsicht des bisherigen Ratsgremiums das Gesamtpaket in dieser Sache anzugehen. Heimo Linse wollte wissen, ob die Baufirma an einen Zeitplan vertraglich gebunden werden könne, um lange Verzögerungen zu vermeiden.

Bürgermeister Frank Werner sah hierzu keinen Bedarf. Bei einem Gespräch wurde der Zeitplan mit dem Unternehmen abgestimmt, erklärte er. Vorgesehen ist ein Baubeginn Anfang/Mitte September diesen Jahres. Bis dahin wird die Firma eine größere Baustelle im benachbarten Östringen abschließen.

Die Arbeiten an der Hauptstraße werden voraussichtlich rund ein Jahr dauern. Da der Kanal beinahe mittig unter der Straße verläuft, sind die Bauarbeiten nur während einer Vollsperrung zu realisieren. Gearbeitet werden soll in zwei Abschnitten, geöffnet wird die Straße aber immer nur wenige Meter in Form einer "Wanderbaustelle". Damit werde erreicht, dass die Anwohner weiterhin ihre Grundstücke erreichen können. Besonderes Augenmerk werde auf das Seniorenheim "Hofgut" gelegt, dass während der Baumaßnahmen jederzeit vom Rettungsdienst erreichbar sei, erklärte Frank Werner.

Der Verkehr soll während der Bauzeit weiträumig um Angelbachtal herum geleitet werden, der Anwohner- und Busverkehr erfolgt über örtliche Umleitungsstrecken.

Da lediglich die Kosten der Fahrbahndecke der Bundesstraße vom Regierungspräsidium bezahlt werden, ergebe sich für die Gemeinde ein Kostenanteil von etwa 1,6 Millionen Euro, so der Bürgermeister, der auch deutlich machte, dass die Finanzierung einer derartigen Maßnahme innerhalb des Gemeindehaushalts nicht einfach sei: "Wir bezahlen mit Wertschöpfungs-Euros aus dem Baugebiet Wackeldorn".

[Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, ram, 17.07.2019]

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Angelbachtaler Hauptstra

Highland Games Angelbachtal 2019. Tausende Besucher kamen am Wochenende in den Schlosspark um Wettkämpfe, Musik und Kulinarisches von der Insel zu genießen.

Bunt karierte Röcke soweit das Auge reichte, gepaart mit jeder Menge Muskeln: Bei den 14. International Highland Games Angelbachtal zeigten am Wochenende Hobby-Mannschaften und Profis ihre Kräfte im Eichtersheimer Schlosspark. Tausende Zuschauer verfolgten die traditionellen schottischen Disziplinen vom Spielfeldrand aus. Auch abseits des Wettkampfbereichs war einiges geboten.

Schon am Freitagabend stimmte man sich bei Irish Folk von "Paddy goes to Holyhead" gemütlich auf das schottische Kräftemessen ein. Während im Hintergrund noch die letzten Arbeiten erledigt wurden, berichtete der Vorsitzende vom Verein "Caledonia" aus Authausen in Sachsen, Olav Praetsch, dass dieses Jahr vor allem der Schottisch-Irische-Markt noch weiter ausgebaut wurde. "In einigen Jahren soll er das Wasserschloss umschließen", erklärte Praetsch im Gespräch mit der RNZ, während leichter Regen nieselte und von der großen Bühne "Streets of London" erklang. Er hatte die Veranstaltung mit seinem Verein im Jahr 2006 in den Kraichgau gebracht und immer weiter ausgebaut. "Das Wetter morgen wird besser", meinte er zum Abschied. Er sollte recht behalten.

Zumindest trocken war es, als mit Dudelsackklängen angeführt von den Heidelberg & District Pipes and Drums die Mannschaften in den Park einzogen. Unzählige Zuschauer säumten die Wegesränder. Auf der Bühne stand ein kühles Fass Freibier bereit, welches dieses Jahr Gerald Barth als Vertreter der Volksbank Kraichgau, welche die Veranstaltung seit vielen Jahren unterstützt, anzapfen durfte. Zwei gekonnte Schläge und der Gerstensaft floss! Zuvor hatte auch Bürgermeister Frank Werner, den man gerne im Schottenrock auf der Bühne gesehen hätte, die Gäste aus nah und fern begrüßt und die schottischen Spiele "als ein Stück Völkerverständigung" gewürdigt.

Michael Mack, Geschäftsführer der Heidelberger Brauerei, der das Freibierfass mitgebracht hatte, wurde unter großem Applaus zum "Clan chief of the day" ernannt, Dudelsäcke spielten auf und die Spiele konnten beginnen.

Die 25 Mannschaften, die aus jeweils fünf Mitgliedern bestanden, waren aus ganz Deutschland angereist. Zahlreiche Disziplinen mussten die Damen- und Herrenteams meistern: Beispielsweise den "Farmers Walk", bei dem zwei große Holzstücke getragen werden mussten, oder beim 200 Kilogramm schweren Whiskeyfassrollen.

Mit Abstand am schwersten war aber das Steinkugeltragen: Bis zu 110 Kilogramm waren die behauenen Steine schwer. Beim Holzstammweitwurf war neben Kraft auch Balance gefragt, denn der mehrere Meter lange Baumstamm musste erst einmal gerade in der Luft stehen, bevor er mit Überschlag auf dem Spielfeld landen durfte. Das Strohsackhochwerfen mit der Mistgabel oder der Steinweitwurf waren eher leichtere Übungen. Beim Baumstammslalom war dann die Teamleistung gefragt.

Auf das große Publikum der Spiele wartete ein buntes Angebot an nordischen Spezialitäten: Fish’n’Chips standen dabei genauso auf der Speisekarte wie Haggis (Schafsinnereien) oder Irish Stew (Eintopf mit Lammfleisch). Dazu gehörte natürlich ein guter Whisky, der gleich an mehreren Ständen und in weit über 50 Sorten bereitstand. Für Unterhaltung sorgten verschiedene Musiker, Tanzvorführungen und natürlich auch die Pipe- and Drums-Bands, die im Schlosspark ebenfalls einen Wettbewerb austrugen.

Die "Highland Games" stammen aus der Zeit der keltischen Könige in Schottland. Sie wurden ausgetragen, um die stärksten und schnellsten Männer Schottlands zu finden, die für den König Leibwächter und Boten werden konnten. In Angelbachtal stand dagegen hauptsächlich der Spaß im Vordergrund.

[Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, ram, 15.07.2019]

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Highland Games Angelbach

Drei Verletzte nach Frontalzusammenstoß auf der B39 zwischen Angelbachtal und Mühlhausen.

Gegen 22 Uhr hatte ein BMW-Fahrer die B39 von Mühlhausen in Richtung Angelbachtal befahren und wollte nach links in Richtung Tairnbach abbiegen. Dabei übersah er einen aus Angelbachtal kommenden Mercedes wodurch es zum Frontalzusammenstoß kam.

Ein Großaufgebot an Rettungskräften war an die Einsatzstelle geeilt um die Verletzten zu versorgen. Sowohl die zwei Insassen des BMW, als auch der Mercedes-Fahrer mussten nach notärztlicher Versorgung in umliegende Kliniken eingeliefert werden. Die Feuerwehren aus Tairnbach und Mühlhausen unterstützten den Rettungsdienst, banden auslaufende Betriebsmittel und leuchteten die Unfallstelle aus. Die Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme und anschließenden Bergung mehrfach kurzzeitig gesperrt worden.

Über die Höhe des entstandenen Sachschadens konnten die Beamten zunächst keine Auskunft geben. Das Polizeirevier Wiesloch hat die Ermittlungen aufgenommen.

[Quelle: Sinsheim-Lokal, 13.07.2019]

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Drei Verletzte nach Fron

Ortsumfahrung Östringen soll Fahrt aufnehmen. Zusätzliche Querspange um Angelbachtal soll dabei für deutliche Entlastung in der Gemeinde sorgen.

Bereits vor einiger Zeit haben wir über das Treffen der beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung und Dr. Jens Brandenburg mit Östringens Bürgermeistern Felix Geider und Bürgermeister Frank Werner berichtet. Die Politiker haben sich über die Verkehrsbelastungen der beiden Gemeinden und Möglichkeiten der Entlastung unterhalten. Täglich rollen bis zu 17.000 Fahrzeuge durch Östringen. Viele davon schieben sich auf ihrem Weg von der B292 auf die B39 auch durch den Ortsteil Eichtersheim der Gemeinde Angelbachtal.

Die beiden Bürgermeister betonten im Östringer Rathaus, dass schnell etwas passieren müsse: „Während der geplanten Baustellen auf A5 und auf der A6 wird es noch schlimmer werden. Viele Fahrzeuge werden den Weg durch Östringen und Angelbachtal als Ausweichroute nutzen“, befürchtet Werner.

Die vier Politiker waren sich einig, dass nur ein Gesamtkonzept die Verkehrsbelastung der beiden Gemeinden auf Dauer lösen kann. „Die Lärmbelästigung ist für die Anwohner extrem hoch“, erklärte Bürgermeister Geider. „Wir sind froh, dass die Ortsumfahrung der B292 in Östringen im Bundesverkehrswegeplan nun doch vorrangigen Bedarf hat.“ Gemeinsam mit seinem Amtskollegen Werner schlägt er eine zusätzliche Spange vor, die die B292 nordöstlich von Angelbachtal mit der B39 verbindet und somit eine innerörtliche Durchfahrt der meisten Fahrzeuge im Angelbachtal verhindern könnte.

Die Abgeordneten bekräftigten diese Variante: “Diese Infrastrukturmaßnahme ist dringend notwendig und wurde schon viel zu lange verschlafen. Die Anwohner bekommen das deutlich zu spüren. Ich bin davon überzeugt, dass die Ortsumfahrung eine Verkehrsentlastung für Angelbachtal und Östringen bringen wird“, erklärte FDP-Verkehrspolitiker Christian Jung aus dem Wahlkreis Karlsruhe-Land mit Nachdruck. Gemeinsam mit dem Walldorfer Abgeordneten Brandenburg, der den Wahlkreis Rhein-Neckar betreut, werde er sich beim Verkehrsministerium dafür einsetzen, die zusätzliche Querspange zu realisieren.

„Der Verkehr wird noch weiter zunehmen. Die Querspange um Angelbachtal muss zur Entlastung umgehend in die Planung aufgenommen werden“, zeigte sich auch Brandenburg entschlossen. Bis zur Realisierung der Umfahrung werde es zwar noch lange dauern. Um eine für beide Orte hilfreiche Lösung zu finden, wolle man diese aber nun mit Nachdruck bei der Landesregierung einfordern.

[Quelle: FDP MdB Brandenburg, Presse, 8.7.2019]

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Ortsumfahrung Östringen

Highland Games Angelbachtal. Die Highländer gastieren vom 12. bis 14. Juli 2019 wieder in Angelbachtal.

Dudelsackspieler, Trommler und teilnehmende Sportler der tradionellen Highland Games aus allen Teilen des Landes und dem Ausland und viele, viele Händler bieten alles an, was von den Inseln kommt.

Zu den Höhepunkten dieser aussergewöhnlichen Veranstaltung zählen Wettbewerbe im Baumstammweitwurf, Steinstoßen, Gewichthochwurf, Fassrollen, Stammslalom, Bogenschießen und Tauziehen. Für gute Stimmung sorgen eigens aus verschiedenen Orten angereiste Dudelsackbands, den so genannten "Pipes and Drums". Interessierte Gruppen können sich an diesem Wettkampf gerne beteiligen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.highland-games.info

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Highland Games Angelbach

Angelbachtal bekommt eine eigene Calisthenics-Anlage. Training mit dem eigenen Körpergewicht für Jung und Alt. Knapp 50 Prozent der Kosten werden durch "Leader"-Zuschuss gedeckt.

Dass in der Ortsmitte, neben Spielplatz und Beachvolleyballfeld, ein neuer Bewegungsparcours entstehen soll, hatten die Gemeinderäte schon im Frühjahr 2018 einstimmig entschieden. Jetzt sollen die Arbeiten ausgeschrieben und zügig vergeben werden, wie der neue Gemeinderat in seiner ersten Sitzung ebenfalls einstimmig beschloss. Initiiert wurde das Projekt vom "Leader"-Förderprogramm; in vier weiteren Gemeinden des Kraichgaus entstehen ähnliche Calisthenics-Anlagen, wie Bürgermeister Frank Werner erläuterte.

Calisthenics ist eine Form des körperlichen Trainings im Außenbereich. Dabei wird für die Übung das eigene Körpergewicht genutzt, unterstützt durch spezielle Geräte. Diese Anlagen können mit Anbauten und weiteren Geräten auch von älteren Mitbürgern genutzt werden, die vor allem die Koordination und das Gleichgewicht trainieren. Die geplanten Geräte sind im Wesentlichen aus wetterfestem Aluminium oder Stahl gefertigt. Eine Abfrage bei den sportlichen Vereinen war bereits im vergangenen Jahr auf großes Interesse gestoßen, auch in den Schulsport könne die Anlage zur Abwechslung einbezogen werden.

Zur Diskussion stand bei der Grundsatzentscheidung eine reine Calisthenics-Anlage mit Schrägbank und Suspensions-Ringen plus Slackline zu errichten, die vor allem eine jüngere Zielgruppe ansprechen würde. Die Räte haben sich bei der letzten Sitzung allerdings für die erweiterte Anlage, die zusätzlich mit Balancierstrecke und Trimm-Fit-Gerät alle Generationen ansprechen soll, entschieden.

Die Kosten für die Geräte belaufen sich Angeboten zufolge auf etwas mehr als 43.000 Euro. Dazu kommen auch noch die Baukosten von rund 3500 Euro, erklärte Alexandra Ehrenberger, die das Projekt im Rathaus betreut. Von Seiten der "Leader"-Förderung wurde der Förderantrag bewilligt, sodass mit einem Zuschuss von etwa 24.000 Euro zu rechnen ist.

Der Gemeinderat entschied sich nun für eine beschränkte Ausschreibung für die Lieferung der Geräte. Um einen zügigen Bau der Calisthenics-Anlage zu ermöglichen, ermächtigte der Gemeinderat den Bürgermeister, eine Auftragsvergabe an den günstigsten Bieter vorzunehmen, sofern die Kosten 48.000 Euro nicht übersteigen. Grund dafür ist, dass die Vergabeentscheidung vermutlich während der Sommerferien zu treffen ist.

Der Bewegungsparcours soll auf der leicht abschüssigen Rasenfläche zwischen der Kinderkrippe "Dorfmitte" und dem Spielplatz beim Festplatz entstehen. Unter den Geräten soll eine Fallschutzmatte installiert werden, außerdem sind Infotafeln mit möglichen Übungen geplant. Baubeginn dürfte im Herbst sein.

[Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, ram, 9.7.2019]
[Quelle: Kenguru Pro Germany, 9.7.2019]

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Angelbachtal bekommt ein

Elefantenbaum im Angelbachtaler Schlosspark liegt im Sterben. Zwei große herabstürzende Äste führten zur kurzfristigen Sperrung. Mehrere Großveranstaltungen stehen an.

Es steht schlecht um den markantesten Baum des Eichtersheimer Schlossparks: Seit vergangenen Samstag ist die riesige Hängebuche (fagus silvatica pendulaam) direkt am Schlossteich mit einem Bauzaun abgesperrt. "Achtung Bruchgefahr! Betreten verboten" steht auf mehreren Schildern rings um den "Elefantenbaum", wie die Hängebuche von den Angelbachtalern liebevoll genannt wird.

Im Schlosspark war das Mittsommerfest im Gange, die Vorbereitungen für die Schlossparkserenade liefen im Schlosshof, als gegen 17 Uhr am Samstagnachmittag zwei große, belaubte Äste der ausladenden und verzweigten Hängebuche herabstürzten, berichtet Bürgermeister Frank Werner. Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt niemand unter dem Baum, der seit Generationen als Kletterbaum von Kindern und Jugendlichen genutzt wird.

Vom Bauhof wurde der Baum kurzfristig mit Absperrgittern umstellt und Warnschilder wurden errichtet. Vermutlich wird daraus eine dauerhafte Absperrung werden, wie inzwischen feststeht. Das Fällen des Baumes sei für Bürgermeister Frank Werner jedenfalls keine Option, erklärte er am Montag auch dem Gemeinderat.

Am Mittwoch war dann ein Baumsachverständiger vor Ort, der die markante Hängebuche seit vielen Jahren kennt. Bereits im Jahr 2016 wurden bei Untersuchungen nämlich Risse festgestellt und daraufhin die ausladenden Äste an verschiedenen Stellen mit großen Stützen unterbaut. An verschiedenen Stellen wurde auch ein Rückschnitt vorgenommen. Aufgrund der verzweigten Stämme und Äste ist es außerordentlich schwierig, statische Aussagen zu machen. Ein größerer Rückschnitt kam daher in der Vergangenheit und auch jetzt nicht in Frage.

Für Bürgermeister Werner ist allerdings klar, dass der Baum im Sterben liegt: "Vermutlich wird uns sein Sterben aber überleben" erklärte er. Ziemlich sicher ist inzwischen, dass die Buche, die schon für manches Hochzeitsfoto den ganz eigenen Hintergrund lieferte, für die Zukunft komplett abgesperrt bleiben muss.

Wie dies realisiert werden kann, wird in den kommenden Wochen zu klären sein. Zunächst sorgt der nicht gerade ästhetische Bauzaun für Sicherheit. Eindringlich wird davor gewarnt, den Zaun zu überklettern.

Seit wann die riesige Hängebuche genau im Eichtersheimer Schlosspark wächst, ist nicht bekannt. Schon bei der Erstellung des "Pflege- und Nachpflanzungskonzepts" im Jahr 2010 hatte man sich im Rathaus mit dieser Frage beschäftigt. Darin ist zu lesen, dass der Park nach alten Plänen bereits im 18. Jahrhundert als Barocker Garten angelegt wurde. Ob alle in den Plänen aus dem Jahre 1789 vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt wurden, lässt sich jedoch nicht belegen.

Fest steht aber, dass die historischen Planungen wenig mit dem heutigen Schlosspark zu tun haben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ die Grundherrschaft von Venningen, die im Wasserschloss ihren Sitz hatte, den Park im Stile eines Landschaftsgartens (so genannter "Englischer Garten") umgestalten. Erst dabei dürften die Anpflanzungen der botanischen Raritäten vorgenommen worden sein, denn in der "barocken Planung" waren derartige große Bäume nicht vorgesehen. Das Alter der Hängebuche mit ihrem mächtigen Stamm und den dicken Ästen dürfte daher zwischen 150 und 200 Jahren liegen.

[Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, ram, 06.07.2019]

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Elefantenbaum im Angelba

Neuer Angelbachtaler Gemeinderat wurde verpflichtet. Zahlreiche Entscheidungen stehen an. Bürgermeister Werner gibt Ausblick.

Der neue Gemeinderat ist in Amt und Würden. Zum ersten Mal seit der Gemeinderatswahl im Mai kamen am Montag die Bürgervertreter wieder im Rathaus zusammen. Im Mittelpunkt stand die Verabschiedung der ausscheidenden Räte und die Verpflichtung des neuen Gremiums.

Sehr schnell habe die Gemeinde den Wahlprüfungsbescheid vom Landratsamt bekommen, sagte Bürgermeister Frank Werner. Nachdem die Wahl für gültig erklärt wurde, konnte die offizielle Verpflichtung des neuen Gemeinderates nun erfolgen.

Einen Beschluss hatte allerdings der bisherige Rat noch zu treffen: Einstimmig stellte er fest, dass es seitens der neu gewählten Räte keine Hinderungsgründe für das Amt gibt. Dann konnte der Bürgermeister die Gemeinderäte Ursel Balheim, Susanna Trumpf und Ingo Pupak mit einer Urkunde und einem Präsent, verbunden mit Dankesworten, verabschieden. Der ebenfalls ausscheidende Gemeinderat Dr. Axel Derks war nicht zur Ratssitzung gekommen.

In einem Rückblick rief Werner die größten Projekte und Entscheidungen in Erinnerung: Die Lärmaktionsplanung, das Sportflächenkonzept, den Bau der Mensa für Schule und Kindergarten, den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, die Erweiterung der Kindergarten- und Krippenplätze sowie die Erneuerung der Brunnenstraße waren in die letzte Legislaturperiode gefallen. Gleichzeitig sei die Gemeindeverschuldung auf den tiefsten Stand seit 30 Jahren gesenkt worden, sagte Werner.

Dann folgte das Stühlerücken, die neuen Räte Lukas Del Monego, Markus Haaß, Frank Reinbold und Jürgen Fels nahmen am großen Ratstisch Platz, und nach der Verpflichtungsformel "Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten" konnte die Arbeit beginnen. Zunächst mussten dabei die Ausschüsse besetzt und die Vertreter für die Verbände gewählt werden. Dies geschah einstimmig, ohne Diskussion und in offener Abstimmung.

Etwas länger dauerte die Wahl der Bürgermeisterstellvertreter: Hubert Mildenberger beantragte zunächst, statt zwei Stellvertretern wie zuletzt jetzt drei Bürgermeisterstellvertreter zu wählen. Jürgen Fels hinterfragte die Notwendigkeit, bevor der Antrag einstimmig beschieden wurde. Gewählt wurde dann mit 15 von 15 möglichen Stimmen Hubert Mildenberger als erster Stellvertreter. In einer zweiten Wahl wurde Werner Müller mit zehn Stimmen zum zweiten Stellvertreter (fünf Stimmen entfielen auf Jürgen Lutz) und in einer weiteren Wahl dann Jürgen Lutz mit zwölf Stimmen als dritter Bürgermeisterstellvertreter gewählt.

Im Anschluss gab Bürgermeister Werner einen Ausblick, was die Schwerpunkte der nächsten Jahre sein dürften. An erster Stelle erwähnte er dabei den Maßnahmenvollzug beim Landessanierungsprogramm und damit auch die anstehende Sanierung des Wasserschlosses. Im Zusammenhang mit dem großen Schlosspark sprach er von einem "Leuchtturm" der Gemeinde. Der weitere Ausbau des Glasfasernetzes, das Klimaschutzkonzept, die Sportflächen, die Abarbeitung des Feuerwehrbedarfsplans sowie weitere Straßen-, Kanal- und Wasserleitungssanierungen zählte Werner auf. Zusammenfassend bezeichnete er Angelbachtal als "moderne, zukunftsfähige Gemeinde".

Aber auch ein Wort zur Zusammenarbeit am Ratstisch ließ sich das Gemeindeoberhaupt nicht nehmen: Alle Bürgervertreter hätten eine faire und respektvolle Behandlung verdient, schloss er seine Begrüßungsworte für das neue Ratsgremium.

In der jüngsten Vergangenheit war dies nicht immer so gewesen: Verschiedene hitzige Debatten abseits der Sachlichkeit wurden am Ratstisch geführt, auf Internethomepages und in sozialen Medien kam es immer wieder zu Anfeindungen. Auch die Storchenaffäre warf kein gutes Licht auf die Gemeinde, wie Bürger in der Bürgerfragestunde im vergangenen Herbst erklärten. Bereits am kommenden Montag, 8. Juli, kommen die Bürgervertreter dann erneut zu einer Sitzung zusammen.

[Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung, ram, 02.07.2019]
[Bilder: Gemeinde Angelbachtal, Brecht, 02.07.2019]

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Neuer Angelbachtaler Gem

Heute Morgen hat das Team von Blumen am Schloss zum Lonely Bouquet Day 20 kleine Blumensträuße in Angelbachtal versteckt. Danke für den wunderschönen Strauß und den tollen Start in den Tag ☺️💐

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Heute Morgen hat das Tea